Sauberes und sicheres Trinkwasser ist eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben. In den letzten Jahren haben jedoch die Bedenken hinsichtlich der Wasserverschmutzung in der gesamten Europäischen Union zugenommen. Zu den Schadstoffen, die immer mehr Aufmerksamkeit erregen, gehört eine Gruppe von Chemikalien, die als PFAS bekannt sind.
Dieser Leitfaden richtet sich an europäische Verbraucher, die besser verstehen möchten, was PFAS sind, wie sie ins Trinkwasser gelangen können und welche praktischen Schritte zu Hause unternommen werden können, um eine mögliche Belastung zu reduzieren.
Was sind PFAS?
PFAS ist eine Abkürzung für
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen Es handelt sich um eine große Gruppe synthetischer Chemikalien, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts weit verbreitet sind. Diese Substanzen finden sich häufig in Produkten wie antihaftbeschichtetem Kochgeschirr, wasserdichter Kleidung, Lebensmittelverpackungen, schmutzabweisenden Textilien und Feuerlöschschäumen.
PFAS werden oft als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet, da sie sich in der Umwelt nur schwer abbauen. Einmal freigesetzt, können sie jahrzehntelang bestehen bleiben und sich mit der Zeit in Gewässern, Böden, Wildtieren und im menschlichen Körper anreichern.
Wie PFAS ins Leitungswasser gelangen
PFAS können über verschiedene Wege ins Trinkwasser gelangen, unter anderem:
- Industrielle Aktivitäten: Produktionsanlagen, die PFAS herstellen oder verwenden, können diese in nahegelegene Wassersysteme freisetzen.
- Löschschaum: Flughäfen, Militärgelände und Feuerwehrübungsplätze verwenden häufig PFAS-haltige Schäume, die das Grundwasser verunreinigen können.
- Deponien und Abwasser: Konsumprodukte, die PFAS enthalten, können diese Substanzen durch Deponieabflüsse oder Abwassereinleitungen freisetzen.
Da PFAS sehr stabil sind, lassen sie sich, sobald sie in die Umwelt gelangen, nur schwer entfernen und können über lange Zeiträume in der Wasserversorgung verbleiben.
Umkehrosmosefiltration
Umkehrosmosefiltration (RO-Filtration) Die Umkehrosmose gilt als eine der effektivsten Haushaltstechnologien zur Reduzierung von PFAS im Trinkwasser. Umkehrosmoseanlagen nutzen eine semipermeable Membran mit extrem kleinen Poren, die PFAS-Moleküle sowie viele andere Schadstoffe wie Schwermetalle und gelöste Feststoffe physikalisch zurückhält.
Für Haushalte in der gesamten EU kann die Installation einer hochwertigen Umkehrosmoseanlage die PFAS-Belastung am Wasserhahn deutlich reduzieren. Waterdrop-Umkehrosmoseanlagen nutzen eine mehrstufige Filtration, die RO-Membranen mit Aktivkohle kombiniert, um sowohl die Wasserqualität als auch den Geschmack zu verbessern.
Aktivkohlefilter
Hochwertige Aktivkohlefilter können ebenfalls dazu beitragen, PFAS im Trinkwasser zu reduzieren. Diese Filter funktionieren durch Adsorption, wodurch sich chemische Verbindungen an die Oberfläche des Kohlenstoffmaterials binden.
Allerdings sind nicht alle Kohlefilter gleich wirksam gegen PFAS. Die Leistung hängt von der Filterkonstruktion, der Kontaktzeit und davon ab, ob der Filter speziell auf die PFAS-Reduzierung getestet wurde. Daher ist es wichtig, zertifizierte Filtersysteme zu wählen, die für die PFAS-Entfernung ausgelegt sind.
Flaschenwasser
Die Verwendung von Flaschenwasser kann die PFAS-Belastung kurzfristig verringern, ist aber keine nachhaltige Langzeitlösung. Flaschenwasser kann teuer und umweltschädlich sein und garantiert im Vergleich zu ordnungsgemäß gefiltertem Leitungswasser nicht immer niedrigere PFAS-Werte.
Sind die PFAS-Vorschriften in der EU ausreichend?
Die Europäische Union hat Maßnahmen zur Bekämpfung der PFAS-Belastung sowohl durch Chemikaliensicherheitsgesetze als auch durch Trinkwasserverordnungen ergriffen.
die EU-Trinkwasserrichtlinie (EU 2020/2184) Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, PFAS im Trinkwasser zu überwachen und sicherzustellen, dass die Konzentrationen unterhalb der festgelegten Grenzwerte bleiben.
Allerdings können die Durchsetzungs- und Überwachungspraktiken von Land zu Land variieren. Lokale Infrastruktur, historische industrielle Aktivitäten und Kontaminationsquellen können die PFAS-Konzentrationen beeinflussen. In bestimmten Regionen – insbesondere in der Nähe von Industriegebieten, Flughäfen oder ehemaligen Feuerwehrübungsplätzen – wurden die empfohlenen Grenzwerte für PFAS überschritten.
Da PFAS persistent und weit verbreitet sind, können selbst in aufbereitetem Leitungswasser noch Spuren davon vorhanden sein. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Haushalte in der EU für dezentrale Wasserfiltersysteme wie Umkehrosmoseanlagen, um zu Hause zusätzlichen Schutz zu gewährleisten.
Wie man die PFAS-Belastung im Alltag reduzieren kann
Neben der Filterung von Trinkwasser können folgende Maßnahmen dazu beitragen, die PFAS-Belastung im Alltag zu verringern:
- Vermeiden Sie beschichtetes Kochgeschirr: Wählen Sie Alternativen aus Edelstahl oder Keramik.
- Überprüfen Sie Körperpflegeprodukte: Einige Kosmetika und Toilettenartikel können PFAS enthalten.
- Vorsicht bei Lebensmittelverpackungen: Fast-Food-Verpackungen und Mikrowellen-Popcorn-Tüten können Beschichtungen auf PFAS-Basis enthalten.
- Filtern Sie Ihr Wasser: Zertifizierte Wasserfilter, die zur Reduzierung von PFAS entwickelt wurden, können die Belastung deutlich verringern.
Andere fragen auch
Kann kochendes Wasser PFAS reduzieren?
NEIN.
Kochendes Wasser reduziert PFAS nicht. und kann die Konzentration sogar erhöhen, indem Wasser verdunstet, während PFAS zurückbleiben.
In welchen europäischen Regionen wurden PFAS im Trinkwasser nachgewiesen?
PFAS-Belastungen wurden in verschiedenen Teilen Europas nachgewiesen, insbesondere in der Nähe von Industriegebieten, Flughäfen und Feuerwehrübungsplätzen. Berichten zufolge wurden PFAS in Regionen Belgiens, Deutschlands, der Niederlande, Italiens und der nordischen Länder gefunden. Für die genauesten und aktuellsten Informationen sollten Verbraucher die Berichte ihrer nationalen oder lokalen Wasserbehörden konsultieren.
Kann mein Haus in der EU ohne mein Wissen mit PFAS kontaminiert sein?
Ja. PFAS-Belastung ist oft unsichtbar und geruchlos. Zwar liefern kommunale Wasserberichte allgemeine Informationen, doch die zuverlässigste Methode zur Bestimmung der Belastung ist die Untersuchung des Leitungswassers im Haushalt. Die Installation einer zertifizierten Umkehrosmoseanlage kann zusätzliche Sicherheit bieten.
Warum die Wahl des richtigen Wasserfilters wichtig ist
Nicht alle Wasserfilter sind gleich.
Waterdrop-Umkehrosmoseanlagen Es wird eine mehrstufige Filtration eingesetzt, die RO-Membranen mit Aktivkohle kombiniert, um PFAS und andere Schadstoffe wie Chlor und Schwermetalle zu reduzieren.
Zu den Vorteilen der Verwendung von Waterdrop-Filtern gehören:
- Verbesserte Wasserreinheit und Geschmack
- Einfache Installation und Wartung
- Langlebige Filter, geeignet für europäische Haushalte
- Gesteigertes Vertrauen in die Reduzierung der PFAS-Belastung
Mit einer installierten Waterdrop-Umkehrosmoseanlage können Haushalte saubereres Trinkwasser genießen und gleichzeitig den Komfort von Leitungswasser beibehalten.
Wegbringen
Das Vorkommen von PFAS im europäischen Trinkwasser gibt aufgrund ihrer Persistenz und potenziellen Gesundheitsrisiken Anlass zur Sorge. Obwohl kommunale Wasseraufbereitungsanlagen so ausgelegt sind, dass sie die gesetzlichen Standards erfüllen, bleibt die Heimfiltration eine der effektivsten Methoden, die Belastung weiter zu reduzieren.
Umkehrosmose bietet eine praktische und langfristige Lösung für EU-Haushalte, die saubereres Trinkwasser wünschen. Durch Information, regelmäßige Wassertests und die Verwendung zertifizierter Filtersysteme können Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv zum Schutz ihrer Haushalte und zur Verbesserung der täglichen Wasserqualität beitragen.